Projekte

Kindern in Ihrer Heimat helfen!
Das ist unser Anliegen, dass spricht uns stark an und weckt Emotionen.


Ansatzpunkte: Hygiene-Nahrung-Ausbildung


Wenn die Lebensbedingungen stimmen, wird der Mensch nicht zum Flüchtling.
In gewohnter Umgebung die Bedingungen so verändern, dass die Familien einen Start haben und sich selbst helfen können.

     Gezielte Begeisterung für Veränderungen

     Bedingungen dazu schaffen

     Konzepte für den Unterhalt der Bedingungen schaffen

     Unterstüzung beim Start und der Weiterentwicklung

     Ausbildung zu Ausbildern für die Mitmenschen

Burundi 2017 bis 2019

Bildung geht durch den Magen

Projektlaufzeit bis 2019..

Hunger verhindert Bildungschancen
Etwa 66 Millionen Grundschulkinder
weltweit gehen
täglich hungrig zur Schule,
(WFP-Bericht Schulspeisung),
fast ein Drittel von
ihnen lebt in afrikanischen
Ländern. Aber ein unzureichend
ernährtes Kind kann
sich schlecht konzentrieren,
hat wenig Kraft und Ausdauer, ist anfälliger für Krankheiten. Mangelnde
Bildung jedoch bedeutet oftmals, lebenslang in Armut und
gesellschaftlicher Ausgrenzung gefangen zu bleiben. In Burundi,
einem der kleinsten Staaten Afrikas, fördert die Welthungerhilfe ein
Schulspeisungsprogramm, das die Bildungschancen verbessert.
Burundi liegt in der konfliktreichen Region der Großen Seen im
Osten des Kontinents. Seit seiner Unabhängigkeit 1962 wurde die
Entwicklung des Landes immer wieder durch Bürgerkriege zurückgeworfen.
Auch heute kommt es wiederholt zu politisch motivierten
Gewaltausbrüchen. Zugleich sind viele Flüchtlinge zurückgekehrt,
und die Menschen bemühen sich um Wiederaufbau und
eine sichere Existenz.
Rund ein Drittel der etwa elf Millionen Einwohner leidet an Mangelernährung.
Die meisten Familien leben von der Landwirtschaft, doch
land- und forstwirtschaftlich nutzbare Flächen sind knapp. Auch fehlt
es den Bauern zumeist an Mitteln und Wissen, um ihre kargen Erträge
zu steigern. Unter dieser Situation leiden besonders die Kinder.
Unter- und Mangelernährung verursachen Wachstumsstörungen und
haben sogar direkte Auswirkungen auf die Einschulungsrate. Wenn
die Kinder zu Hause nichts oder nur wenig zu essen bekommen, vermeiden
sie den anstrengenden Schulweg. Die Familien brauchen die
Arbeitskraft ihrer Kinder auf den Feldern. An Bildung ist kaum zu
denken, schon gar nicht für Mädchen, die auch im Haushalt helfen
müssen. Wenn das Geld nicht reicht, haben die Söhne den Vorzug.

Da dieses Projekt für uns wieder von besonderer Bedeutung ist, sind wir bemüht es bestmöglich zu unterstützen. Jeder Euro verhilft den jungen Menschen in Burundi zu einer besseren Grundversorgung und durch ihre Bildung erleichtert es das Leben für viele Menschen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie unser Anliegen teilen und uns unterstützen. Jede Spende zählt.

Malawi 2015 bis 2017

Wasser und Sanitäranlagen für Schulen

Projektlaufzeit bis 2017

Das Projekt fokussiert die Randgebiete der Städt Liwonde, Mangochi und Zomba. Wie viele andere Staaten ist Malawi von der Landflucht betroffen. Städte wachsen schnell, so schnell, dass sich eine sanitäre Versorgung nicht ermöglichen lässt. Um Wasser zu bekommen müssen die Menschen oft kilometerweit laufen, ihre Kanister befüllen und diese dann zurück in die städtischen Randgebiete bringen. Darüberhinaus muss die Notdurft oft im Freien verrichtet werden. Toiletten in Schulen, wenn es denn welche gibt, sind meist im katastrophalen Zustand und bieten zudem keine Privatsphäre. Mädchen fühlen sich somit oft gezwungen während ihrer Menstruation Zuhause zu bleiben und verpassen den Unterricht.
Eine Verbesserung der Wasserversorgung, sanitärer Grundversorgung und Hygiene ist zwingend notwendig. Die Welthungerhilfe arbeitet daran bestehende Brunnenanlagen zu sanieren, Wasserkioske, an denen gegen eine geringe Gebühr sauberes Trinkwasser erworben werden kann, zu implementieren und Toiletten in Schulen und auf öffentlichen Märkten zu erneuern und etablieren. Ergänzend dazu legt die Welthungerhilfe großen Wert auf Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsbildung, um nachhaltige Erfolge zu erzielen und die Situation der Menschen auch auf lange Sicht zu verbessern.

Da dieses Projekt für uns von besonderer Bedeutung ist, sind wir bemüht es bestmöglich zu unterstützen. Jeder Euro verhilft den Menschen in Malawi zu einer besseren Grundversorgung und erleichtert das Leben für viele Menschen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie unser Anliegen teilen und uns unterstützen. Jede Spende zählt.

Ghana 2012 bis 2015

Kinder auffangen mit Unterkunft, Nahrung und Ausbildung

Kinder Paradise, seit 2002 von der Welthungerhilfe unterstützt, ist das Projekt einer deutsch-
ghanaischen Gruppe unter der Leitung der Deutschen Silke Rösner. Derzeit werden in Accra, der Hauptstadt
Ghanas, 115 Kinder und Jugendliche betreut, die ihre Eltern verloren oder familiäre Gewalt erlitten haben,
die zuvor auf der Straße lebten oder Missbrauch und schweren Krankheiten ausgeliefert waren.

Rund 30 Prozent der aufgenommen Kinder in Not haben mindestens einen körperbehinderten
Elternteil, mit dem sie zuvor zusammen auf der Straße lebten. Einen großen Teil des
laufenden Heimbetriebes finanziert die Welthungerhilfe aus Spendengeldern.
Jungen und Mädchen im Alter von einem bis sechzehn Jahren finden im Kinder Paradise
Schutz, medizinische Betreuung, ausgewogene regelmäßige Mahlzeiten und eine
Ausbildung. Erstmals befinden sie sich in einer Umgebung, die ihnen Würde und
Selbstbewusstsein verleiht. Hier wachsen sie zu verantwortungsbewussten Mitgliedern der
Gesellschaft heran, die später einmal selbständig für ihren Lebensunterhalt und den
ihrer Familie sorgen können.